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Gut Pfad!

Ein Abschied in Ehren

Dienstag, 20. Februar 2018

v.l.n.r.: Roman Ossner (DPSG Pfadfinder), Nina Asch (Ministranten St. Josef), Michaela Salcher (KJG), Pfarrer Ulrich Bach und erster Bürgermeister Norbert Seidl (SPD). Foto: Stadt Puchheim

 

Anlässlich der Puchheimer Bürgerehrung 2018 kam den Jugendgruppen der Pfarrei St. Josef eine ganz besondere Ehre zu teil.

Die Bürgerehrung ist ein festlicher Akt der Stadt Puchheim, um Personen, die sich in der Gesellschaft besonders engagiert hervorgetan haben, zu ehren und auszuzeichnen. Alljährlich findet die Veranstaltung im PUC statt und die geladenen Gäste setzen sich unter anderem aus Vertretern der Politik, Vorsitzenden der Feuerwehren und karitativen Verbände, Rektoren der Schulen, Vorsitzenden der Kindergärten sowie den Vorständen der lokalen Vereine zusammen. Dieses Jahr hatten wir, die Jugendgruppen der Pfarrei St. Josef, die Ehre die Laudatio für unseren ehemaligen Pfarrer Ulrich Bach vorzubereiten.

Offensichtlich war bis ins Puchheimer Rathaus durchgedrungen, dass Uli Bach die Jugend besonders am Herzen liegt. So kam Mitte Januar die Anfrage, ob sich aus der Jugend ein Laudator oder eine Laudatorin finden lässt.

Nach kurzer Absprache unter den Vorsitzenden und Vorständen der Jugendgruppen kam es zu dem Entschluss, dass Ulrich Bach auf alle Gruppen gewirkt hatte und sich eine würdige Laudatio nicht durch eine Person repräsentieren lässt. In Rücksprache mit dem Rathaus entschlossen wir uns, die Laudatio zu dritt zu halten: Nina Asch von den Ministranten, Michaela Salcher von der katholischen jungen Gemeinde (KJG) und Roman Ossner von den DPSG Pfadfindern Puchheim.

Die kurze und intensive Vorbereitungszeit war geprägt von anfänglicher Unsicherheit. Keiner von uns hatte bisher eine Laudatio gehalten, geschweige denn einer beigewohnt. Wir diskutierten viel über den Aufbau, den Inhalt und dessen Formulierungen, die Gestaltung und auch über die Grenzen: Welche Bereiche sollen bei einer Laudatio abgedeckt werden? Wie kann man es formulieren? Was sind die Erwartungen an die Jugend und welche Grenzen dürfen wir nicht überschreiten?

Mit der Zeit entstand ein lockeres Gerüst an Gedanken, Ideen und Vorschlägen, woraus wir nach und nach eine Rede zusammenbauten. Einzelne Kernelemente arbeitet jeder selbstständig aus und bei gemeinsamen Treffen konzentrierten wir uns auf die Formulierung der Übergänge. Wir feilten an den Details im Text und schafften es binnen weniger Tage und vieler Stunden Arbeit eine zufriedenstellende Laudatio zu entwerfen. Die letzten Treffen verbrachten wir mit dem Üben der Textbausteine und der richtigen Betonungen.

Zugegebenermaßen war die Anspannung am Veranstaltungstag deutlich zu spüren. Während am Nachmittag die Tische im PUC gedeckt wurden, nahmen wir uns die Freiheit heraus und übten auf der Bühne unseren Auftritt – eine gute Entscheidung, wir hatten endlich eine ungefähre Vorstellung was uns erwarten würde.

Während des Abends folgte eine Bürgerehrung auf die Andere. Als letztes waren wir an der Reihe. Rauf auf die Bühne, grelles Licht und los geht’s! Als erstes nur einzelne Worte, wie herzlich, bürgernah oder gesellig. Wir drei verbinden diese Eigenschaften nur mit einer Person: Pfarrer Ulrich Bach. Anschließend konzentrierten wir uns auf eine kurze Biographie, wechselten zu einzelnen Erinnerungen, die wir mit Uli verbinden und kamen schlussendlich auf den Gedanken, dass das Phänomen Ulrich Bach sicherlich kein Einzelfall in unserer Gemeinde sein wird, sondern sich in jeder Gemeinde, die er betreut, wiederholen wird.

 

Lieber Uli, vielen Dank!

 

(ROS)

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Termine

21.04.2018: Altpapier- und Altkleider-Aktion
12.01.2019: Christbaumaktion

jeden Januar: Christbaumaktion
einmal im Frühling und einmal im Herbst:
AAA (Altpapier- und Altkleider- Aktion)

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